Ecke Rosenstrasse/Sonnenblumenstrasse

Aufgrund verschiedener Auffälligkeiten an der Ecke Rosenstrasse/Sonnenblumenstrasse habe ich am 30.09.2010 über das Kontaktformular auf der Internetseite von Duelmen.de eine Nachricht an den Baubetriebshof gesendet.

Von verschiedenen Stellen habe ich daraufhin Antworten bekommen, die ich euch nicht vorenthalten möchte.


Zunächst aber einmal der Inhalt meiner Mail an die Stadt Dülmen:


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte um Pflege und Wartung der Ecke Sonnenblumenstrasse/Rosenstrasse (Auf dem Bleck II)

In diesem Bereich, wird anders als im naheliegenden Park und auf den noch nicht bebauten Grundstücken, der Rasen (oder Unkraut) nicht geschnitten und ist derzeit hüfthoch.
Leider ist es mir mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln (Rasenmäher) nicht möglich diese Ecke adäquat zu plegen, da hier der Boden zu uneben ist und somit meine Gerätschaften im unerheblichen Maße leiden würden.

Diese Unebenheiten im Boden werden durch den nicht vorhandenen Wasserabfluss verursacht, der zur Aufweichung des Bodens führt. Durch überfahren dieser Fläche durch LKWs oder PKWs, trotz bereits aufgestellter Warnbarken, wird dieses weiter verstärkt.
Eine Markierung der Gefahrenstelle verhinderte bisher vor alzugroßen Wasserdruchfahrten und somit dor einer Belästigung z.B. von Fußgängern.

Das Wasser kann an dieser Stelle nicht abfließen, da sich lediglich auf der anderen Strassenecke ein Gulli befindet, der nicht am tiefsten Punkt angebracht ist.
Daher sehe ich es als notwendig an hier, auch für die langfristige Wasserentsorgung, einen Gulli auf der richtigen Seite und somit am tiefsten Punkt anzubringen.

Eine weitere Gefahr droht hier im Winter bei Glätte. für die häufig kreuzenden Kinder und Fahrradfahrer darstellen könnte.
Zumal das hier ständige stehende Wasserloch die Mückenverbreitung in erheblichem Maße begünstigt.

Zudem wäre hier eine deutlichere Kennzeichnung der Gefahrenstelle „Kreuzung“ interessant, da hier weder die zu schnell fahrenden Autofahrer auf der Rosenstrasse noch die Kinder, die die Strasse auf der Sonnenblumenstrasse queren, sich gegenseitig Beachtung schenken.
Insgesamt wäre der Endausbau der Rosenstrasse im Bereich auf dem Bleck II wünschenwert, da hier bereits die meisten Grundstücke bereits bebaut sind.

Zusammenfassung:
– Unkraut entlang der Rosenstrasse schneiden. (Optische Verbesserung und Reduzierung der Insektenausbreitung)
– Anbringen eines Gullies an der tiefsten Stelle der Strasse. (Gefahrenreduktion, optische Verbesserung und Redzuierung der Insektenausbreitung, sowie Möglichkeit der Nutzung der Gesamtbreite der Strasse)
– Aufstellen von Warnschildern und ggf. errichten von Inseln zur Reduktion der Geschwindigkeit auf der Rosenstrasse. (Verminderung der Gefahrenstelle Rosenstrasse/Sonnenblumenstrasse)

– Endausbau der Rosenstrasse im Abschnitt auf dem Bleck II

Ich hoffe Sie können die genannten Punkte kurzfristig umsetzen.
Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne per Mail zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Gunnar Dipp


Die erste Antwort bekam ich am 27.10.2010 aus dem Fachbereich Strassenbau:


Sehr geehrter Herr Dipp,
zunächst möchte ich mich für Ihren Hinweis bedanken. In Ihrem Schreiben hatten Sie angeregt, den Wasserabfluss im Bereich der Baustrasse Rosenstrasse Ecke Sonnenblumenstrasse zu verbessern. Als zuständige Abteilung Strassenbau wurde ich beauftragt, diesen Sachverhalt zu untersuchen. Nach Prüfung der Gesamtsituation kann ich Ihnen diesbezüglich mitteilen, dass an der Stelle ein neuer Strassenablauf gesetzt wir. Die Firma Wansing ist bereits beauftragt worden.
Mit freundlichem Gruß
i. A.
Klaus Christmann

Zudem wurden zur Klärung der weiteren Sachverhalte (Beschilderung, Rückschnitt und Endausbautermin) die Mail an die zuständigen Fachbereiche „Verkehrssicherheit“ und Fachbereich „Liegenschaften“ weitergeleitet.


Vom Fachbereich Strassenverkehr bekam ich am 15.11.2010 folgende Antwort:


Sehr geehrter Herr Dipp,
Herr Christmann vom Fachbereich Straßenbau hat mir Ihre E-Mail vom 30.09.2010 übersandt mit der Bitte, die Verkehrssicherheit im Kreuzungsbereich Rosenstraße/Sonnenblumenstraße zu überprüfen. Die Überprüfung ist in der vergangenen Woche in einem Ortstermin mit der Polizei erfolgt.
Es wurde festgestellt, dass es sich bei der Rosenstraße und der nordöst. Sonnenblumenstraße um Baustraßen handelt, die noch nicht endgültig fertiggestellt sind. Lediglich die südwestl. Sackgasse Sonnenblumenstraße ist endgültig fertiggestellt. Eine Ausschilderung dieser Straße als Verkehrsberuhigter Bereich soll aber zur Zeit noch nicht erfolgen, weil dann nicht mehr die „Rechts- vor Linksregelung“ gilt und im Kreuzungsbereich aller Voraussicht nach schneller gefahren würde. Insgesamt bleibt der endgültige Ausbau mit den Verkehrsberuhigungselementen abzuwarten. Zum jetzigen Zeitpunkt sind in Übereinstimmung mit der Polizei keine zusätzlichen Verkehrszeichen wie z. B. „Gefahrstelle“, „Kinder“ oder „Kreuzung“ erforderlich. Die Verkehrssicherheit ist gewährleistet.
Ob nach dem endgültigen Ausbau entsprechende Verkehrszeichen notwendig sind, bleibt abzuwarten.
Falls Sie noch Rückfragen haben, können Sie mich gerne anrufen.
Mit freundlichem Gruß
I. A.
Johannes Niemann


Der Fachbereich Grundstücks- und Gebäudemanagemant antwortete mir am 16.11.2010


Sehr geehrter Herr Dipp,
mit Ihrem Schreiben vom 30.09.2010 (per Mail) informierten Sie die Stadt Dülmen über Probleme und Gefahrenquellen im Bereich der Rosenstraße/Ecke Sonnenblumenstraße, deren Anlieger Sie sind.
Hierfür zunächst einmal vielen Dank.
In Zusammenarbeit mit den anderen Fachbereichen sind einige Maßnahmen ergriffen worden.
Vor kurzem habe ich das Mähen der im städtischen Eigentum sich befindenden Wohnbaugrundstücke veranlasst. Nach Rücksprache mit dem Baubetriebshof wurden diese Arbeiten vor ca. zwei Wochen erledigt.
Bezüglich des von Ihnen beschriebenen mangelnden Wasserabflusses an der tiefsten Stelle der Rosenstraße fand mit Ihnen ein Ortstermin statt. Die Firma Wansing wird einen entsprechenden Gulli setzen.
Ihrem Wunsch nach Endausbau der Rosenstraße in Ihrem Wohnbereich kann in 2011 noch nicht entsprochen werden, da derzeit noch viele Baufahrzeuge die Rosenstraße befahren und eine endausgebaute Straße sehr bald Schaden nehmen würde. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Fachbereich ist der Ausbau als verkehrsberuhigte Straße geplant, so dass hier das Fahren mit hoher Geschwindigkeit nicht erlaubt sein wird.
Ich bedanke mich nochmals für Ihre konstruktiven Hinweise in Ihrem Schreiben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
i.A.
Ingrid Thesmann


Zunächst möchte ich mich für alle Antworten der verschiedenen Fachbereiche bedanken.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass der notwendige Wasserablauf auf der korrekten Kreuzungsecke bereits beauftragt ist und zukünftig die Situation erheblich verbessert werden wird. Auch wenn der Ortstermin entgegen der Angabe der Stadt nicht mit meiner Beteiligung stattfand, da mir der Termin nicht bekannt war.
Zudem wurde kein genauer Termin genannt, wann mit diesen Arbeiten begonne werden soll. Ich werde versuchen hierzu weitere Informationen zu erhalten. Eine Anfrage hierzu habe ich bereits an die Stadt gestellt.

Zudem sichtbar ist der Rasenschnitt sowohl im „Park“, auf den freien Grundstücken, als auch auf dem Grünstreifen entlang der Rosenstrasse durchgeführt worden. Dafür herzlichen Dank.
(Anmerkung: Der Schnitt des Grünstreifens wurde aufgrund der direkten Ansprache eines Mitarbeits des Baubetriebshofs durchgeführt, der gerade mit dem Schnitt der freien Grundstücke beschäftigt war. Ein Auftrag zum schneiden des Grünstreifens war nicht vorhanden.)

Der Fachbereich Strassenbau hat zusammen mit der Polizei feststellen können, dass die Verkehrssicherheit an dieser Ecke gewährleistet ist und somit keine verkehrsberuhigenden Maßnahmen ergriffen werden müssen.
Ich habe die Stadt gebeten über eine Geschwindigkeitsmessung, wie Sie bereits einige hundert Meter weiter in der „Altsiedlung“ durchgeführt wurde, nachzudenken. Ich denke, dass an dieser Kreuzung die Geschwindigkeiten und somit die Verkehrsgefährdung höher sind.

Der Endausbau der Strasse und somit die endgültige Verkehrsberühigung wird laut Aussage der Stadt noch nicht im nächsten Jahr ausgeführt werden.
Der Endausbau wird verständlicher Weise nicht ausgeführt, wenn Baufahrzeuge die neu erstellte Fahrbahn unmittelbar wieder zerstören würden.
Um die Situation der „Altsiedlung“ und der „Neusiedlung“ gemeinsam zu lösen, habe ich der Stadt vorgeschlagen am Anfang und am Ende der Rosenstrasse „Torbögen“ aufzustellen unter denen „normale“ Fahrzeuge hindurch kommen. Baufahrzeuge müssten somit über „Auf dem Bleck“ anfahren, würden weder in der Altsiedlung eine verkehrsgefährdung darstellen, noch die Endausgebaute Rosenstrasse im Bereich „Auf dem Bleck II“ zerstören.
Zudem würde der Verkehr auf die vorhandenen Strassen „aufgeteilt“. Eine gegebenfalls notwendige Verbreiterung der Strasse „Auf dem Bleck“ ist nicht mit erheblichem Aufwand uns somit sicher auch nicht mit großen Kosten verbunden.
Die Anwohner der Strasse „Auf dem Bleck“ hätten also auch einen Vorteil dieser Lösung, denn diese hätten nicht den gesamten Anliegerverkehr zurück der bei einer Lösung mit Pollern oder Bauzaunsperrung der Rosenstrasse entstünde.
Ich hoffe meine Anregungen verbessern die verkehrstechnische Situtation gerade für die vielen Kinder in der gesamten Siedlung, als auch für alle Autofahrer und Anwohner.